6:30 Uhr – der Wecker klingelt.

Heute wird es heiß und zwar sehr heiß.

Gestern habe ich spontan neben unserem Hotel einen Tour Guide kennengelernt, schnell war klar wir werden uns am nächsten Morgen bereits wiedersehen.

Pünktlich um 7 Uhr stand Matthias dann bei uns vor dem Hotel.

Erster Stopp heute: Merapi Jeep Tour

Zum Merapi:

Der Merapi ist einer der aktivsten Vulkane Indonesiens. Er liegt auf der Insel Java, nahe der Stadt Yogyakarta, und ist etwa 2.910 Meter hoch.

  • Vulkantyp: Stratovulkan
  • Lage: Zentraljava, Indonesien
  • Besonderheit: Der Merapi ist für häufige Eruptionen und pyroklastische Ströme bekannt.
  • Letzte größere Aktivität: Der Vulkan ist seit Jahren dauerhaft aktiv und stößt regelmäßig Lava und Asche aus.
  • Gefahren: Besonders gefährlich sind pyroklastische Ströme, Lava, Ascheregen und Lahare (Schlammlawinen).
  • Überwachung: Der Merapi wird kontinuierlich von indonesischen Behörden überwacht. Je nach Aktivität werden Sperrzonen und Warnstufen festgelegt.
  • Bekanntes Ereignis: Bei der großen Eruption von 2010 starben mehr als 300 Menschen und Zehntausende mussten evakuiert werden.

Kurz gesagt: Der Merapi ist ein sehr aktiver Vulkan mit hohem Gefahrenpotenzial, dessen Aktivität von den Behörden eng überwacht wird.

Ja genau und da geht’s heute hin.

Die Fahrtzeit beträgt ca 90 min je nach Verkehrslage kann es aber auch mal länger dauern, aber wir haben Glück und kommen gut durch.

Angekommen erwartet uns bereits unser Guide für den Jeep, bestens gelaunt und mit viel Wissen bewaffnet geht es los.

Merapi 15 km entfernt

Hätte uns jemand gesagt, dass wir einmal zu einem der aktivisten Vulkane fahren und dann auch noch auf 4.5 km heran, wäre meine Antwort wahrscheinlich JA! gewesen, die anderen beiden wurden im Zuge des Trips dann überzeugt.

Wir fahren zunächst bis auf 10 km ran und halten an einem Museum, kein übliches wie man es kennt, denn hier handelt es sich um ein Haus, welches 2010 beim tragischen Ausbruch zerstört wurde, allerdings nicht durch Lava, sondern durch Asche und kalte Lava die im Anschluss den Berg runter kam.

Unser Fahrer erzählt uns die traurige Geschichte und was damals passiert ist, aber zum Glück stand dieses Haus leer, da die Bewohner rechtzeitig evakuiert werden konnten.

Nun aber genug, weiter geht’s zum Alien Stone, dieser heißt so, da dieser Stein vom Berg runtergerollt ist während einer Eruption und ein menschliches Gesicht zu sehen ist, wenn das Licht richtig auf den Stein fällt. Heute eher semi erfolgreich…

Mit viel Fantasie ist es zu erkennen.

Hier erkennt man es besser

Kurz noch die Schlucht erkundet natürlich von oben.

Auf geht’s zur letzten Station – ein Bunker der damals extra gebaut wurde im Falle eines Ausbruchs. Leider hat dieser nicht das erfüllt, was er erfüllen sollte. Denn hier sind leider 2 Personen gestorben, da die Asche den Bunker bedeckt hat und zudem Lava durch die Tür gedrungen ist.

Hier gibt’s tatsächlich dann auch nicht wirklich was zu sehen, nur ein Stock dunkler Raum mit Batman als Untermieter 😉

Jetzt heißt es zurück zur Basis wo unser Fahrer auf uns wartet.

Kleine Randnotiz… wir haben heute Glück mit dem Wetter, da es normalerweise sein kann, dass der Vulkan durch Nebel bedeckt ist, aber wir hatten beste Sicht!

Jetzt geht es weiter zu einem nächsten Highlight.

Kedung Kayan Warerfall

Der Kedung Kayang Wasserfall ist ein bekannter Wasserfall in Zentraljava, Indonesien, zwischen den Vulkanen Merapi und Merbabu. Er liegt in der Region Magelang.

Der Wasserfall liegt auf der Rückseite des Merapi, man könnte jetzt meinen, dass es ja nur einen Katzensprung braucht um zum Wasserfall zu kommen. Ne ne ne 2h Fahrt… da war ja was mit dem Verkehr.

Endlich angekommen geht’s los mit einer kurzen Wanderung.

So sieht’s von oben aus.

So vom weitem könnte man meinen, dass der Wasserfall klein ist, diese Meinung soll sich aber in den nächsten Schritten ändern.

Mama und Papa bleiben oben, der Weg soll ihnen recht geben…

Zunächst geht es mit Treppen und einem Weg steil runter, dieser Weg soll kurze Zeit später in einen kleinen hügeligen Pfad übergehen.

Der „Eingang“ zum Wasserfall.

Durch zwei „Flüsse“ muss ich durch sind aber eher Bäche…

Angekommen!

Doch nicht so klein wie man dachte von oben.

Ich verbringe eine gute halbe Stunde hier, die anderen beobachten akribisch was ich hier unten mache…

Nach dem Aufstieg geht’s dann weiter Richtung lunch und im Anschluss zurück ins Hotel.

Um ca 16 uhr sind wir da.

Die ü60 Truppe geht sich ein wenig ausruhen, denn der Tag wird heute noch lang werden…

Ich genieße noch ein wenig Zeit am Pool und danach schlender ich noch durch die Straßen.

Wir haben es jetzt 20:30 Uhr und wir sitzen beim Essen.

Heute wird es noch weiter gehen Richtung einem neuen Ort. Also es bleibt wie immer spannend…

Stay tuned!

Rachid

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